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Geschichte der
St. Lawrence Pfarrgemeinde zu Duelm, MNzum hundertjährigen Jubiläum1863-1963 von Rev. Val J. Klimek 23. Juli 1963 |
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"Bei dem Versuch eine Geschichte des Kirchspiels Duelm MN zu schreiben ist
es ein unglücklicher Zustand, daß so viel erlebtes durch die Hast und Hektik der letzten Jahrzehnte verloren ging und durch
den Tod einiger, die sich noch an Geschehnisse in Duelm erinnern konnten, diese Begebenheiten aber unwiederbringlich mit
ins Grab genommen haben. Es existiert keine geschriebene Vorgeschichte, die als Grundlage für diese gegenwärtige Arbeit
gelten könnte. Manche Nachforschung ergaben, daß noch in historischen Protokollen kleine wertvolle Bruchstücke der
Geschichte dieser Region für die Einarbeitung in diese Kirchspiel-Geschichte zur Verfügung stehen. Reitzvoll sind natürlich
die Überlieferungen der Frühzeit des Kirchspiels vor ca. 100 Jahren.
"Nach allem, was wir über das Kirchspiel Duelm zu erfahren suchten, mußten
wir bis zum Jahr 1863 zurückgehen. Es war die Zeit als Pius der IX in heiliger Erinnerung als Nachfolger des Petrus
regierte und Abraham Lincoln Präsident der Vereinigten Staaten war. Es ist sicher schwierig für einen Amateur-Historiker
eine autentische Zeitreise durch diese Epoche darzustellen. Man wünscht sich, daß die Pioniere und Priester der Gründerzeit
ihre Erlebnisse als Tagebuchaufzeichnungen der Nachwelt überlassen hätten. Was würden die Enthüllungen dieser Aufzeichnungen
über die "Geburtswehen" und das frühe Wachstum des Kirchspiels bis zur späteren Reife, für eine reichhaltige Aussagekraft
haben. Weil uns dieser Wunsch nicht erfüllt wird, müssen wir uns mit dem beschränken, was uns an wissenswertes vom Stearns
County zur Verfügung steht.
"Vor vielen Jahren, als Herr John A. Kraus der frühere Direktor von Stearns
County, und für lange Jahre Organist der Kirche von St. Laurenz in Duelm war, hat sich folgendes zugetragen. Man sprach
Herrn Kraus die Fähigkeiten zu eine Geschichte über das Kirchspiel Duelm zu schreiben. Die maßgeblichen Bewohner des
Countys und der Geistliche beauftragten ihn diese Aufgabe durchzuführen. Er widmete sehr viel Zeit in den Untersuchungen
und Vorbereitungen um diese Kirchspiel-Geschichte zu schreiben. Nach etlichen Jahren des unermüdlichen Fleißes bezüglich
der Vorarbeit für seine Kirchspielgeschichte, starb Herr Kraus. Er hatte so viel Mühe in dieses Unternehmen gesteckt, aber
mit seinem Tod waren die Früchte seiner Arbeit mit großem Bedauern irgendwie verloren gegangen.
"Tragischerweise mußten wir wieder von vorne beginnen die vergangene Zeit
geschichtlich zu erfassen, vielleicht auch mit der Auswertung der gleichen Quellen. Welche Tatsachen und Fakten auch immer
im Kirchspiel Duelm gewesen sind, so ist es gut sie aufzuzeichnen, daß alle Interessierten sie wissen und hoch einschätzen
mögen. Es ist besonders bedeutend, daß diejenigen, die heute das Kirchspiel St. Laurenz prägen, sich erinnern an die Opfer,
den Fleiß und dem Ringen derer, die vor ihnen waren und sich heute an dem wunderschönem Kirchspiel erfreuen.
"Eine gute Einleitung zu diesem Thema ist die kurze Darstellung der
Geschichte des Kreises Benton in dem der Ort Duelm liegt. Dieser Kreis war einst Heimat der Sioux und Objibwa Indianer.
Er wurde benannt nach Thomas Benton, Senator aus Missouri, der 1862 im Congress den Homestead Act (das Gesetz über die
Heimstätten) durchbrachte. Die ersten Einwohner, die in den neuen Kreis kamen, waren Pelzhändler, die sich im
Jahre 1844 niederließen. Im Jahr 1850 betrug die Bevölkerung des gesamten riesigen Kreises 418 Personen. Im Osten und
Norden des Kreises fanden sie große Bestände an Kiefern und Gelbkiefern vor. Eichen und Ahorn waren weit verbreitet in
den mittleren und östlichen Teilen. Es gab auch einige Prairie -Flächen, auf denen Büffel weideten und noch mehr
Seen als heute, von denen viele inzwischen ausgetrocknet sind. In jener Zeit war dieser Kreis einer von nur drei Kreisen
im gesamten Gebiet von Minnesota mit Grenzen weit südlicher und weit nördlicher als die heutigen Grenzen. Er umfaßte damals
ein Gebiet von 405 Quadratmeilen (ca. 1048 km²) oder etwa 200 000 acres (89400 ha). (1 acre = 0.4047 Hektar;
1 Quadratmeile = 2,589 Quadratkilometer)
"Im Jahre 1849 trat die erste gesetzgebende Versammlung zusammen und
der Staat wurde in neun Kreise aufgeteilt, drei davon, dazu gehörte dieser Kreis Benton, wurden als besonders herausragende
Kreise erachtet. Wir erfahren, daß der erste Rat von County Commissioners (Beauftragten für den Kreis) im Jahre 1850 im
Haus von Jeremiah Russel tagte. Sie waren es, die den Kreis in drei Wahlbezirke aufteilten, die viele Jahre danach
bestanden. Der erste Siedler im Kreis war David Gilman, der die erste Parzelle schon 1848 beanspruchte. Ihm folgte im
Jahre danach der bereits erwähnte Jeremiah Russel.
"Die St. Lawrence Pfarrei liegt im St. George Township (Ortschaft), somit
interessieren wir uns insbesondere für diesen Teil des Kreises. Er liegt im Süden des Kreises und hat eine Größe von
23400 acres (9470 ha). Wahrscheinlich war der erste Siedler in dieser Gegend auch ein Mr. Russel,
vielleicht wieder der gleiche Jeremiah, der von Sauk Rapids kam und im Jahre 1855 den Landbezirk #29 beanspruchte. Wir
erfahren, daß er nur zwei Jahre blieb und dann wieder weiter zog.
"Im Südosten des Townships St. George war Peter Abfalter der erste
Siedler. Er wurde in Deutschland geboren und ließ sich 1862 im Bezirk #24 nieder. Ihm folgten bald darauf
Godfrey Attermor und Vincent Schindler. Peter Abfalter wurde am 4. Mai 1829 in Preußen geboren. Im
Jahre 1844 kam er mit seinen Eltern nach Amerika und zog nach Minnesota, wo er sich zunächst in der Nähe des heutigen
Cold Spring auf einer Farm niederließ und danach 1867 in den Kreis Benton zog. Er heiratete 1854, und seine Frau gebar
ihm 10 Kinder, deren Nachkommen noch immer im St. George Township (Ortschaft) leben.
"Als das Stadtgebiet zum erstenmal im Jahre 1858 organisiert wurde, gehörten
noch die heutigen Stadtgebiete Minden und Glendorado dazu. Glendorado wurde 1867, Minden 1868 abgetrennt. Die ersten Wahlen
in dem damals noch großen Stadtgebiet fanden 1859 statt. Nach der Verkleinerung des Gebietes auf seine heutige Größe
gab es dort folgende Beamte: Inspektor Anthony Carey, (Chairman/Vorsitzender), Julius Dierkes und Frank Shero;
Sekretär John Fothergill; Assessor Peter Abfalter; Polizisten William Hezek und Louis Latterell;
zuständig für die Finanzen Prosper Latterell. Diese Namen sind deshalb erwähnenswert, da viele ihrer Nachfahren noch in der
Gegend leben und die Namen noch allgemein verbreitet sind.
"Aus der Beschreibung der Geschichte des oberen Mississippitales, die von
Angehörigen der Vörding Familie geschrieben wurde, erfahren wir, daß die ersten Gottesdienste in Duelm im Jahre 1863 von
Father Pierz, dem großen Missionar der Diözese St. Cloud gehalten wurden. Father Pierz wird als der
Vater der Diözese St. Cloud angesehen. Er kam nach Amerika, als er schon ein relativ alter Mann war. Er war der erste Priester,
der an vielen Orten der heutigen St. Cloud Diözese die Messe gelesen hat. Im Staatspark Crow Wing finden wir heute
einen Gedenkstein zu Ehren dieses furchtlosen Missionars. Sein Leben und Wirken ist für alle in dem Buch In Charity
Unfeigned (Aufrichtig in der Nächstenliebe) in Erinnerung gerufen, das von Father William Furlan aus dieser
Diözese aus Anlaß des hundertjährigen Jubiläums der Ankunft von Father Pierz geschrieben wurde.
"Die heilige Messe wurde zunächst im Hause von Vincent Schindler
gefeiert, das einige Jahre lang als Ort für Gottesdienste diente bis zur Errichtung einer kleinen Holzkirche in
Landabschnitt #34. Wir erfahren, daß Father Pierz regelmäßig wiederkam, da sich eine beträchtliche Anzahl
von Katholiken in der Gegend niedergelassen hatte. Vincent Schindlers Haus stand auf dem Grundstück, das
heute Frau Agnes Schendzielos gehört. Sie erzählt ganz glücklich, daß noch jetzt der Mais auf dem ehemaligen Grundstück
von Vincent Schindler von Jahr zu Jahr besser wächst.
"Nach Father Pierz kam Father Buch nach Duelm, um die Messe zu
lesen und den Menschen geistlichen Beistand zu geben. Aber erst mit Father Wilkins kam ein ständiger Pfarrer nach
Duelm. Die ersten Siedler legten große Entfernungen zurück, um eine Messe zu besuchen
oder die Sakramente zu empfangen. Selbst bei schlechtem Wetter wurden lange Reisen gemacht, damit Kinder getauft werden oder
zur Erstkommunion gehen und Ehen mit dem Segen Gottes geschlossen werden konnten. Diese Pioniere fanden Trost
und Hilfe durch den Glauben und seine Gnade.
"Im Jahre 1877 erschien Clemens August Hünck (Hunck)
gen. Diekämper (* Duelmen i. / W. 30.9.1846) und siedelte im Landabschnitt 34, dem gleichen Gebiet, in dem die
Kirche stand. Er betrieb zunächst eine Farm, dann eröffnete er dort
sehr schnell eine Gemischtwarenhandlung (general store).* Er war ein höflicher Mann und sein Besitz war eine
Sehenswürdigkeit in der jungen Gemeinde. Kurze Zeit später eröffneten auch Reichert und Blattner in der Nähe eine
Gemischtwarenhandlung (general store). Die Siedlung, gesegnet mit einer Kirche, wuchs. So ist es immer in der Geschichte
zugegangen. Mit der Gründung einer Pfarrei schießen die Katholiken aus dem Boden. Immer, wenn irgendwo eine neue
Pfarrei gegründet wird - selbst noch in unseren Tagen -, lassen sich Katholiken in der Nähe nieder, um unmittelbar den Segen
und die Wohltaten ihres Glaubens zu empfangen. Das Wachstum Duelms mag sehr wohl dem Kommen von Father Pierz und der
von ihm gegründeten Pfarrei zugeschrieben werden. Wer kann sagen, wie es heute wäre, wenn er an einen anderen Ort gegangen
wäre. Es ist sicher interessant, darüber nachzudenken.
"Henry Voerding ist ein
weiterer bedeutender Name für die Geschichte und das Wachstum von Duelm. Auf Grund seiner Bemühungen wurde hier schon
1870 ein Postamt eröffnet. Es wurde in seinem Haus eingerichtet und natürlich war er der erste Postmeister. Sieben Jahre
lang versah er dieses Amt, danach wurde das Postamt zum Hunckschen Warenhaus verlegt. Einmal in der Woche am
Sonntagmorgen nach der Messe wurde die Post verteilt. Die Verteilung erfolgte durch Namensaufruf derjenigen, die wertvolle Briefe
erhielten, z. B. von Verwandten aus Deutschland oder anderswo. Vielleicht wurden dann die Neuigkeiten mit anderen
ausgetauscht.
"Vieles aus der frühen Geschichte der Gegend und der Pfarrei ist mit dem
Namen Voerding verbunden und vieles ist ihm zu verdanken. Henry Voerding
war es, der der wachsenden Gemeinde, voller Unternehmungsgeist, den Namen Duelm gab. Er benannte den Ort nach der Stadt
Dülmen in Preußen, die unweit (21 km) von seinem Geburtsort Osterwick in seinem Heimatland Westfalen lag.
In Osterwick war Henry 1818 geboren. Er diente beim preußischen Militär von 1840 bis 1843 und war dann eine Zeit lang
selbständiger Schuhmacher und Nebenerwerbslandwirt. Im Jahre 1851 kam er mit seiner Frau und zwei Kinder nach Amerika.
Zunächst wohnte die Familie an verschiedenen Stellen in Wisconsin und zog dann 1859 nach Minnesota, wo er sich zunächst
in der Gegend von St. Augusta niederließ. Im Jahre 1869 kam er ins St. George Township und wurde im darauf folgenden Jahr
wie schon erwähnt der erste Postmeister. Seine Kinder lebten nach ihm weiter in der gleichen Gegend und leisteten ihren
Beitrag zu Wachstum und Entwicklung.
"Interessant ist die Auflistung der Produkte des St. George Townships im
Jahre 1880. In diesem Jahr wurden produziert:
20597 bushel (56.662 hl) Weizen (1 bushel = 33,35 l), 11161 bushel (30703 hl) Hafer, 6755 bushel (18583 hl) Mais, 65 bushel (179 hl) Gerste, 923&nbps;bushel (2539 hl) Roggen, 2904 bushel (7989 hl) Kartoffeln, 12 bushel (22 hl) Bohnen, 1312 tons (1446 t) wildes Heu (wild hay), 158 lbs. Wolle (71,73 kg) (1 lbs. = 0,454 Kg), 14750 lbs. (66,97 kg )Butter, 150 lbs. (68 kg) Honig. Die meisten dieser Produkte werden auch heute noch produziert, obwohl es natürlicherweise einige Änderungen gegeben hat. S o wird heute weniger Roggen und Weizen angebaut. Dagegen werden Hafer, Mais, Heu, Butter und Kartoffeln immer noch in großen Mengen erzeugt. Einen beachtlichen Anstieg gibt es bei der Produktion von Bohnen im St. George Township. "Weitere erwähnenswerte Namen unter den ersten Pionieren sind: Robert Brennan,
Joseph Balder, John Brennan,
Patrick Carey, J. H. Cullen, John Dunnewold, Martin Herbst, P. J. Jacquemart,
Joseph Kampa, und John Marshal. Die Brennans, Herbsts,
Balders, and Kampas gibt es heute noch in großer Zahl und sie
sind ebenso tief gläubig wie ihre Vorfahren. Noch immer sind sie Stützen der Kirche und der Pfarrei, so wie ihre Väter
und Großväter es vor ihnen waren.
"Martin Herbst wurde am 1. November ( Allerheiligen ) 1844 im Land Baden
in Deutschland geboren. Mit nur neun Jahren kam er mit seinen Eltern nach Amerika. Die Familie ließ sich zunächst in
Indiana nieder, wo sie eine Farm bis 1865 bewirtschafteten. Dann zogen sie nach St. Cloud, wo Martin bis 1871 bei
einem Transportunternehmen arbeitete. Seine Liebe zur Unabhängigkeit eines Farmers veranlaßte ihn, ins Glendorado
Township und danach ins St. George Township zu ziehen. Im Jahre 1871 heiratete er Caroline Balder. Aus dieser
Ehe gingen 4 Kinder hervor, Joseph, Charles, Albert und Adolph, Namen, die in Duelm auch heute noch bekannt sind.
"Joseph Kampa,
der ebenfalls in Preußen geboren wurde, kam 1870 mit zwanzig Jahren nach Amerika ins St. George Township.
Noch im gleichen Jahr heiratete er Fräulein T. Balder und auch
seine Nachfahren sind in der gleichen Gegend und Pfarrei geblieben.
"Besonders genannt werden muß auch Joseph Balder
als Vorfahre vieler Balder-Nachfahren, die heute noch in der Gegend wohnen. Er wurde am 17. November 1841 in Peterwitz in
Preußen geboren und kam im
gleichen Jahr wie Joseph Kampa nach Amerika. Im darauf folgenden Jahr ließ
er sich im St. George Township nieder und heiratete vier Jahre später Johanna Baron.
Sie hatten vier Kinder ,deren Nachfahren noch heute leben.
"Nicht vergessen dürfen wir den Namen von Lawrence Balzer, denn nach ihm
wurde die Pfarrei benannt oder besser nach seinem Namenspatron. Zur Zeit des Baus der ersten St. Lawrence Kirche war er
der älteste, lebende Pionier. Mehr noch, mit der Unterstützung weniger Freunde baute er die erste Pfarrkirche, ein
schlichtes Blockhaus, in dem die Heilige Messe oft in den folgenden 20 Jahren gefeiert wurde. Dank Lawrence Balzer
sind wir nun für immer die St. Lawrence Pfarrei. Wir verehren seinen Namenspatron und sind glücklich über seine
Fürsprache für uns im Himmel."(Übersetzt durch Friedrich Fister) (Fragen zu meinen Anmerkungen an Martin Holz) * Anmerkung: C. A. Hunck: Clemens August Hünck genannt Diekämper aus Dülmen in Westfalen wurde dort am 30. September 1846. geboren. Mit 28 Jahren fuhr er mit dem Schiff " Neckar " von Bremen über Southampton nach New York. Das Schiff mit 412 Passagieren an Bord erreichte New York am 4. Mai 1874. C. A. Hunck (so wurde er in den USA genannt) war als Abgeordneter des Kreises Benton (County) ein geachteter und geschätzter Mann. Er hat sehr viel durch seine Willenskraft zum Wachstum und zum Wohlstand der Benton - Region beigetragen. Clemens August Hunck war ein Schwager von Bernard Voerding (* 07. Dez. 1855). Er heiratete 1877 vermutlich in Newburg im Washington County WI, Bernardine (Dinah) Schulte. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Heinrich Voerding: Heinrich Voerding wurde nicht in Dülmen sondern in Osterwick einem Ort, der unweit von Dülmen (21 km) in seinem Heimatland Westfalen liegt, 1818 geboren. Er diente beim peußischem Militär von 1840 bis 1843. Danach war er eine Zeit lang selbständiger Schumacher und Landwirt. Im Jahre 1851 kam er mit seiner Frau und zwei Kindern nach Amerika. Zunächst wohnte die Familie an verschiedenen Stellen in Wisconsin und zog dann 1859 nach Minnesota, wo er zunächst in der Gegend von St. Augusta seßhaft wurde. Nach 10 Jahren ließ er sich endgültig im Stearn County, dem späterem Duelm MN nieder. Peter Abfalter: Peter Abfalter wurde am 4. Mai 1829 geboren. Zusammen mit seinen Eltern kam er 1844 in die USA. Die Familie ließ sich zunächst im Clinton County MI nieder. Im Jahre 1860 zog er nach Cold Spring City im Stearns County, MN und 1867 kam er nach St. George im Benton County, MN. Er heiratete 1854 Mary King. Die Familie hatte 10 Kinder, sechs Söhne und vier Töchter. Angaben aus "History of Upper Mississippi Valley" (pub 1881) at Seattle Public Library. (Anmerkung: Martin Holz, Juli 2001). |
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